Immobilien-Kredit / Trotz Verschärfung der Kreditvergabe zum Wohntraum

Diese Wege führen trotz Verschärfung der Kreditvergabe zum Wohntraum

Wie bereits in einem vorherigen Artikel über die Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie berichtet, wurden die Voraussetzungen für die Vergabe von Krediten verschärft, sodass es vor allem Nachteile für einkommensschwächere Haushalte gibt.

Der Traum vom Eigenheim muss aber noch lange nicht geplatzt sein. Mit diesen Möglichkeiten verwirklichen Sie Ihr Vorhaben:

Lassen Sie sich über die verschiedenen Finanzierungsmodelle beraten und entscheiden Sie dann genau, welches Modell zu Ihnen und Ihrer wirtschaftlichen Situation am besten passt.
Möglichkeiten gibt es dabei viele, wie zum Beispiel das Hypothekendarlehen. Betrachten Sie einen Erwerb jedoch erst in ein paar Jahren, so könnte für Sie auch ein Bausparvertrag vorteilhaft sein. Auch staatliche Förderungen, wie “Wohn-Riester“ haben sich am Markt durchgesetzt. Daher gilt sich im Vorfeld bestmöglich mit Immobilienfinanzierungen auseinanderzusetzen.

Heidi Müller vom Kreditvermittler Interhyp, äußert sich dazu wie folgt: „Bei vielen Kreditinstituten muss sich die Auswirkung der neuen Gesetzgebung auf die Kreditvergabe noch einspielen. Verbraucher sollten bei einer Kreditanfrage daher immer mehrere Anbieter vergleichen.“ Die Verbraucherzentralen raten außerdem, dass man bei einem Vergleich immer auf den Effektivzins achten soll. Vorteilhaft können auch Beratungsgespräche bei unabhängigen Kreditvermittlern sein. So erklärt Müller, dass sie „den Überblick über die Angebote und Vorgehensweisen von über 400 Banken“ haben.

Schauen Sie sich doch einmal die unterschiedlichen staatlichen Förderprogramme an. Zum Beispiel gibt es für Energiesparer über die KfW-Bank ein Programm, bei dem man sich beim Kauf einer energieeffizienten Immobilie einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro sichern kann. Für den Bau oder Kauf eines KfW-Effizienzhauses beträgt das Darlehen mit einem effektiven Jahreszins ab 0,75 Prozent und bis zu 20 Jahren Zinsbindung bis zu 100.000 Euro.

Weiterhin ist es Geringverdienern zu empfehlen, die Zinsen für den Kredit möglichst lange festschreiben zu lassen. Damit sind zwar meist höhere Kosten verbunden, aber Sie haben die Vorteile der langfristigen Planungssicherheit. So könnte außerdem auch ein Darlehen bis zur Volltilgung ratsam sein.

Experten warnen außerdem ausdrücklich davor, Kredite mit einer Tilgung von nur einem Prozent abzuschließen. Was zunächst verlockend klingt, kann später ein böses Erwachen haben. Denn wenn es zum Ende der Laufzeit zu einem Anstieg der Zinsen kommt, wächst auch die Belastung abrupt. „Bei einer zu geringen Tilgungsrate besteht die Gefahr, dass Sie es dann nicht mehr erleben schuldenfrei im Eigenheim zu wohnen“, gibt Müller zu bedenken.

Wir haben mit unserem Immobilienberater Herrn Löwe einen erfahren Baufinanzierungsberater an unserer Seite: Sie wollen eine Beratungstermin? Dann rufen Sie uns an:

Finanzierungshotline: 0341.58319630