- Makler für degressive Abschreibung -

Im Rahmen einer durch das Immobilien-Professional-Panel (IPP) durchgeführten Befragung unter 461 Fachleuten aus der Immobilienbranche wurde erhoben, wie Immobilienmakler dem sogenannten „Paket für bezahlbares Bauen und Wohnen“ durch Union und SPD gegenüberstehen.

Während die Bestandteile „Mietpreisbremse“ und „Bestellerprinzip“ des geplanten Paketes von den Befragten eher kritisch gesehen werden, sprechen sich 71 Prozent der befragten Immobilienmakler für den Punkt einer geplanten Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für Neubau Immobilien aus. Nach der ersatzlosen Streichung und damit dem Entfallen einer steuerlichen Förderung für Investoren im Jahr 2006 wird nun die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für Neubauten diskutiert. Immowelt-Vorstand Carsten Schlabritz bewertet den Ansatz als durchaus positiv und sieht mit der Weidereinführung den Vorteil verbunden, dass der Bau von neuem Wohnraum gefördert wird und insbesondere Großstädten wie München oder Hamburg, die aktuell durch einen Wohnungsmangel geprägt sind, zugute kommt.

Hingegen beurteilen 29 Prozent der Befragten das Vorhaben insgesamt als kritisch und befürchten, dass zwar neue Mietwohnungen entstehen, dies aber nicht an den notwendigen Standorten geschehen wird. Die Hälfte der Skeptiker geht weiterhin davon aus, dass die im Paket enthaltene Mietpreisbremse die Rendite für Investoren unattraktiv werden lässt. Weiterhin werden die Städte selbst als diejenigen benannt, die sich der Problematik der Wohnungsnot zukünftig widmen müssten.

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