EU-Beschluss: Enteignung der Sparer

In der Nacht zum 12.12.2013 wurde seitens der EU ein neuer Fahrplan zur Rettung der Banken in Europa beschlossen. Demnach leisten zunächst Anteilseigner und Gläubiger den wichtigsten Beitrag in Form einer zwangsweisen Enteignung. Falls dies für die Rettung einer maroden Bank nicht reicht, springt der europäische Steuerzahler über den ESM (European Stability Mechanism) ein.

Besonders betroffen sind dabei die Sparer, die bei Zusammenbruch einer Bank ihre Forderungen gegenüber der Bank verlieren. Die Ankündigung, die Enteignung gelte erst ab 2016, ist allerdings wirkungslos, wenn man in Betracht zieht, dass bereits seit August eine derartige Regelung durch eine entsprechende EU-Verordnung besteht. Ein verbindlicher Beitrag der Banken, Staaten, Zentralbanken, IWF oder EU wurde hingegen nicht festgelegt. Im Interesse der Sparer und Kunden einer Bank empfiehlt sich daher in den kommenden Monaten besondere Achtsamkeit sowie möglicherweise eine intelligente Diversifizierung des Vermögens.

Die aufgeführten Informationen nehmen Bezug auf einen Artikel zur Banken-Krise in den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten vom 12. Dezember dieses Jahres.

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