Bauland in Deutschland wird knapp

Der Spalt zwischen den Mietpreisen in Groß- & Universitätsstädten und Kleinstädten abseits von Ballungsgebieten, wird immer größer. Auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres stiegen die Preise weiter, so das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung in Berlin.

Die Abwanderungen in den Kleinstädten führt zu Niedrigpreisen im Mietsegment und zu zahlreichen Leerständen. Die sozialen Folgen können dabei gravierend sein.

Ursachen dafür sind vor allem der Wegzug junger Leute, sei es des Studiums, der Ausbildung oder der Arbeit wegen.

Auch Zuwanderer aus der EU und anderen Ländern, ziehen in Großstädte. So stiegen die Mieten beispielsweise in Frankfurt am Main, München oder Stuttgart allein in den letzten Monaten um weitere sechs Prozent.

Doch nicht nur im Mietsegment sind die Preise bundesweit so verschieden, auch für Eigenheimbauer gibt es gravierende Preisunterschiede.

So zahlt man mancherorts, wie zum Beispiel in München, 100 Mal so viel für Bauland, als in Regionen Ostdeutschlands.

Da das innerstädtische Bauland immer weniger wird, weichen viele Bauherren an den Randlagen der Großstädte aus. Die sogenannten „Speckgürtel“ der Städte wachsen. Doch nicht nur Einfamilienhäuser werden hier errichtet, es wird auch in Wohnungen investiert.

Auch in Leipzig wird das Bauland knapp, sodass die Randgebiete immer attraktiver werden. Sehr beliebt ist beispielsweise die Stadt Markkleeberg. Der Bau neuer Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser, die Neuseenlandschaften und die Nähe zur Stadt Leipzig bieten für viele Familien und Berufstätige eine optimale Grundlage zum Wohnen und Leben.